
Arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Verletzungen
Arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind kumulative Traumata, die aus einem Ungleichgewicht zwischen der funktionellen Kapazität der Muskulatur und ihren Anforderungen resultieren. Ihre Ursache ist multifaktoriell, was die Identifizierung der Ursache und ihres Zusammenhangs mit der Arbeit erschwert (Wang et al., 2017).
Die Folgen sind beruflich erheblich und umfassen physisches und psychisches Leiden, Verlust der wirtschaftlichen Macht, das Risiko der Chronifizierung, erhöhte Behandlungskosten und Burnout (Vang Hoof et al., 2018).
Für Organisationen bedeuten die Folgen Produktivitätsverluste, erhöhte Fehlzeiten und Anwesenheitsquoten, eine beeinträchtigte Produktivität und folglich eine größere finanzielle Belastung (Wang et al., 2017; Vang Hoof et al., 2018).

Wissenschaftliche Artikel und Referenzwebseiten
Die Wirkung von Interventionen zur Prävention von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Verletzungen bei Pflegekräften: Systematische Übersichtsarbeit (2023)
Die Wirksamkeit von Interventionen bei Rückenschmerzen von Pflegekräften: Eine systematische Übersichtsarbeit (2018)
Wahrnehmungen von Hebammen und Geburtshelfern zu arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen: Photovoice-Studie (2025)
Arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen und Risikofaktoren bei chinesischem medizinischem Personal in der Geburtshilfe und Gynäkologie (2017)
